Taimy 

Es ist verständlich, daß die Ankunft eines Welpen die ganze Familie in große Freude und Aufregung versetzt. Jeder will den Hund begrüßen, jeder will ihn auch mal halten“ . Man möchte ihn ständig knuddeln, ihm all die tollen Spielsachen und Körbchen zeigen, die man für ihn besorgt hat und natürlich muß er „seinen“ Garten kennenlernen, in dem er in Zukunft herumtollen soll. Alle Freunde und Bekannte sollen den niedlichen neuen Hausgenossen sehen. Für den Welpen sieht die Sache so aus: Er wurde durch fremde Menschen von seiner vertrauten Umgebung, von Mutter und Geschwistern getrennt. Alles, was ihm bisher Geborgenheit und Schutz gegeben hatte, ist weg. Die meisten Dinge, die zu einem Menschenleben gehören, hat er noch nie gesehen. Die vielen fremden Menschen, die es ja alle „gut meinen“ verwirren ihn, denn er versteht deren aufgeregtes Verhalten nicht. Hier gibt es anfangs weder ein sicheres Plätzchen, noch jemand, an dem er sich orientieren könnte. Erwarten Sie nicht, daß Ihr Welpe Ihnen von Anfang an vertraut, warum sollte er auch, er kennt Sie ja nicht! Lassen Sie dem Hund die Zeit und Ruhe, die er braucht, um seine neue Umgebung zu erkunden. Achten Sie darauf, daß der Kleine von anderen Familienmitgliedern (vor allen Dingen Kindern) nicht überfordert wird und zeigen Sie ihm, dass sie Ihn beschützen und er sich auf Sie verlassen kann. Damit ist natürlich nicht gemeint, daß Sie den Welpen „verhätscheln“ und ihn von allen Situationen fernhalten sollen, die ihm Angst machen. Vermitteln Sie dem Hund Sicherheit und zeigen Sie ihm, daß er Ihnen absolut vertrauen kann. Gehen Sie anfangs immer in die Hocke, wenn Sie sich dem Welpen zuwenden oder ihn rufen. Wird der Hund von „hoch oben“ angesprochen oder gerufen, kann das auf ihn sehr bedrohlich wirken. Außerdem ist es leichter zu einem Gesicht ein vertrautes Verhältnis herzustellen als zu einem Paar Beine (Hundeperspektive). Vertrauen ist der Grundstein für ein harmonisches Zusammenleben und erfolgreiche Hundeerziehung! Verzichten Sie in den ersten Stunden auf sämtliche „Erziehungsversuche“, d.h., wischen Sie eventuelle Pfützen oder Häufchen kommentarlos weg, räumen Sie Dinge, die er nicht haben darf (Schuhe, Blumengestecke, Kinderspielzeug u.s.w.) beiseite, und sollte er doch etwas tun, was sie unterbinden wollen, nehmen sie ihn ohne ihn zu tadeln weg und lenken ihn mit etwas Anderem ab. Einen Welpen dürfen sie erst dann maßregeln, wenn er Ihnen gegenüber ein Grundvertrauen entwickelt hat!  Welpen reagieren unterschiedlich auf einen Umgebungswechsel: Der eine traut sich erstmal kaum sich zu bewegen, der andere ist völlig überdreht und kann gar nicht genug bekommen von dem „vielen Neuen“ und wieder ein anderer bellt und knurrt erstmal alles Fremde an. All diese unterschiedlichen Reaktionen haben einen Ursprung: Unsicherheit. Zeigen Sie Ihrem „Kleinen“ also mit viel Verständnis seine „neue Welt“ und gehen Sie einfühlsam auf seine ganz individuellen Bedürfnisse ein.


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